Astrid's Welt
  Unsere Vögel...
 

Eine kleine Vogelgeschichte
 

Seitdem wir 1999 unsere ersten Vögel bekommen haben, ist eine Menge passiert.
Einmal kam meine Schwägerin zu uns, und fragte, ob wir nicht Lust hätten Vögel bei uns aufzunehmen, die Bekannte von ihr nicht mehr haben wollte. Wie das immer so war, die waren zu laut und machten zu viel Dreck.
Wir brauchten nicht sehr lange zu überlegen, denn wir hatten beide Tiere sehr gern!
So kamen Alfi und Nati in unser Leben.
Sie sassen in einem Käfig, der nur Plastikstangen hatte, mit kaum Spielzeug drin. Der Käfig war viel zu klein fand ich zumindest. Und so besorgten wir einen schönen grossen Käfig für die beiden.
Wir mussten sie erst aufpäppeln, weil beide doch sehr schreckhaft waren.
Man hatte wenn sie zu laut waren immer die Decke drauf gemacht am hellichten Tag!
Ich tauschte die Plastikstangen im neuen Käfig gegen Äste aus, und wir liessen sie nach einiger Zeit frei fliegen. Da war was los!:-)





Sie durften überall rumfliegen, und oft haben wir im Wohnzimmer bei ihnen gefrühstückt. Das war immer sehr lustig.
Mein Mann fing dann an mit ihnen zu sprechen, und vorallem Alfi wurde sehr zutraulich. Er liebte es einen Ball zu nehmen und durch die Gegend zu schmeissen. Und irgendwann kam er mal auf den Finger. Bei mir nicht so aber bei meinem Mann. Nati wollte das auch immer aber die Angst einfach gegriffen zu werden war zu stark. Und wenn sie sich mal auf die Hand gesetzt hat, dann konnte man danach immer ein Pflaster holen :-)

Aber damit nicht genug, wir können ja den Hals nicht voll kriegen, und so nahmen wir ein Jahr später noch zwei Nymphensittiche Tweety und Sylvester bei uns auf.
Die waren auch zu laut! Aber bei uns konnten sie Krach machen und fliegen. Und wir bekamen regelmässig Besuch auf dem Frühstückstisch. Aber sie bekamen nichts vom Frühstück ab, das wäre ja nicht so gut gewesen.
Tweety lebt leider schon lange nicht mehr, aber ich habe sie immer in guter Erinnerung, weil sie so zutraulich war. Sie hatte ein Nierenleiden und einen Schlaganfall und wir mussten sie einschläfern lassen. :-(




Sylvester hat das natürlcih nicht verstanden, der hat nur geschrieen. Auch wenn sie sich öfter gestritten haben, so kam doch keiner ohne den anderen aus. Wir kauften dann ein "Weibchen" für ihn. Hinterher stellte sich heraus, das es doch ein Männchen war. Naja die beiden haben sich verstanden, war also nicht so schlimm!
Sie/er hiess Lilly, naja wir haben den Namen nie geändert. Aber leider war er nicht so zutraulich. Ist aber auch kein Wunder, wie der im Zoogeschäft aus dem Käfig geholt wurde!
Aber auch er ist geflogen und hat dann die Runde wieder vervollständigt.
Wir haben dann einen grösseren Käfig gekauft. Da passten alle rein.






Dann kam eine echt traurige Zeit!
Erst ist Nati gestorben, sie hatte sowieso immer Atemprobleme.
Wir holten dann ein Weibchen für Alfi. Vicky. Sie war so klein, sie hätte fast durch die Gitterstäbe gepasst.
Alfi brachte ihr das Fliegen bei und sie folgte ihm überall hin.

Alfi wurde immer schwächer und manchmal musste er sich am Käfig mit dem Schnabel festhalten. Er konnte nicht mehr fliegen. Und er sah so eingefallen aus.
Er hatte wohl Muskelschwund. Er bekam noch ein Aufbaupräperat, hat es dann aber nicht mehr geschafft. Er konnte nicht mehr atmen.

Wir kauften dann für Alfi noch ein Männchen den Olli, aber Vicky war eine Einzelgängerin. Sie hat ihn leider völlig ignoriert.
Olli ist leider nach ein paar Monaten gestorben.

So blieben uns dann nur noch Sylvester, Lilly und Vicky.

Die drei sind dann mit uns umgezogen. Aber in der neuen Wohnung wollten sie alle nicht mehr fliegen.
Da ich aber einen riesigen Käfig hatte, konnten wir alle gut damit leben.

Leider sind Lilly und Vicky gestorben. Und Sylvester, der alte Schreihals ist noch von der ganzen Bande übrig!
Er ist jetzt 12 1/2 Jahre alt, aber wir kümmern uns viel um ihn.






Kommentare zu dieser Seite:
Kommentar von Anette, 31.05.2010 19:14:37:
ohje, das geht einem schon nahe, so kleine Flattermänner...



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